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Indium kaufen

 

TRADIUM ist als Händler für Indium REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of CHemicals) registriert und wird damit höchsten Ansprüchen an Transparenz und Informationsweitergabe entlang der Lieferkette gerecht.

Bei TRADIUM ist Indium in folgenden Reinheiten und Formen erhältlich:

Indium-Metall

Reinheiten von 99,9 % bis 99,9999 %

Indiumnitrat

Reinheiten von 99,99 % bis 99,999 %

Indiumoxid

Reinheiten von 99,99 % bis 99,999 %

Matthias Rueth

Ihr Ansprechpartner

Matthias Rueth

 

E-mail: MR@tradium.com

Hier können Sie mir gerne direkt eine Nachricht zukommen lassen. Ich rufe Sie zurück oder sende die gewünschten Unterlagen:

 

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Anwendungsgebiete von Indium

Indium-Zinn-Oxid für Touchscreens

Der Großteil des geförderten Indiums wird seit 1992 zu Indium-Zinn-Oxid weiterverarbeitet. Der prominenteste Einsatzbereich der Beschichtung ist mit den Fingern bedienbare Bildschirme – Touchscreens. Hier sorgt die ITO-Legierung, bestehend aus 90 % Indiumoxid und 10 % Zinnoxid, dafür, dass transparente Flächen leitfähig werden.

Photodioden und Indium-Arsenid

In Form von Indium-Arsenid wird Indium für Photodioden (Licht empfangende Dioden) genutzt. Diese sind von 800 bis 2.600 Nanometer, dem Wellenspektrum von Infrarot-Strahlung, empfindlich und eignen sich daher ideal für Wärmebildkameras. Einsatzgebiete: Militär, Feuerwehr, Polizei, aber auch Infrarotkameras bei Fahrerassistenz-Systemen und autonomem Fahren.

Name: Indium
Symbol: In
Ordnungszahl: 49
Massenanteil Erdhülle: 0,1 ppm
Dichte: 7,31 g/cm3
Mohshärte: 1,2
Schmelztemperatur: 156,59 °C
Siedetemperatur: 2.072 °C
Elektr. Leitfähigkeit:
12,5 · 106 A·V-1·m-1

Im Periodensystem zählt Indium zur Bor-Gruppe.

Geschichte

Physiker Ferdinand Reich und Chemiker Theodor Richter machen 1863 in Freiberg eine zufällige Entdeckung: Indium. Beim Versuch Thallium in der schwarzen Zinkblende der Himmelfahrts-Fundgrube in Freiberg nachzuweisen, finden Sie bei der Spektralanalyse die indigoblaue Spektrallinie eines unbekannten Elements. Indium wird sodann nach der Farbe seiner Spektrallinie benannt.

Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird Indium auf der Weltausstellung 1867. Theodor Richter bringt persönlich einen für den Anlass gegossenen 500g schweren Barren nach Paris. Zu sehen bekommen den neuen Rohstoff jedoch nur Eingeweihte. Am Stand erwartet die unwissenden Besucherinnen und Besucher ein Bleibarren. Den echten Barren versteckt Richter in seinem Stiefel und holt ihn nur heimlich hervor. Wirtschaftlich relevant ist Indium ab den 1930er Jahren, denn erst jetzt kann es raffiniert werden.

Sonderpostkarte zum 125. Jahrestag der Entdeckung des Indiums