Ceritech AG

Ceritech-logo

Ceritech-Halde

Smart Rare Earth – Seltene Erden ohne Bergbau

Unter der Projektbezeichnung „Smart Rare Earth“ treibt die in Leipzig ansässige Firma das Ziel voran Seltene Erden ohne eigenen Bergbau herzustellen. Dies dazu in Mengen, die einer ausgewachsenen Mine entsprechen. Ceritech entwickelt dazu ein unkonventionelles Verfahren zur Gewinnung Seltener Erden aus Gipsen. Die Gipse fallen in großen Mengen bei der Produktion von Düngemitteln an und weisen, je nach Standort, gute Gehalte an Seltenen Erden auf. Insgesamt fallen viele Millionen Tonnen Gips pro Jahr an, die sich für eine Gewinnung Seltener Erden nutzen lassen.

Ceritech hat weltweit verschiedene Düngemittelproduzenten und Standorte besucht und die Gipse auf ihre Eignung für die Seltenerdenextraktion geprüft. Letztlich konnte Ceritech verschiedene Standorte identifizieren und vertraglich sichern, bei denen eine industrielle Seltenerdengewinnung aus den Gipsen lohnenswert erscheint. Die aussichtsreichsten Projekte Ceritechs liegen in Litauen und Brasilien. Hier arbeitet Ceritech mit namhaften Unternehmen der Chemie- und Bergbaubrache zusammen. Diese betreiben die Produktion der Düngemittel und sind sehr an einer Kooperation mit Ceritech interessiert.

Wie funktioniert der Smart Rare Earth Ansatz von Ceritech?

Die Seltenen Erden werden normalerweise klassisch in einem bergbaulichen Prozess in einem Erz gewonnen, gefördert und chemisch veredelt hergestellt. Die Lagerstätte mit dem Seltenerden-Erz wird dadurch über Jahre hinweg ausgebeutet und abgebaut. Das Erz wird zerkleinert und die Seltenen Erden werden in den Folgeschritten extrahiert. Dabei entstehen große Mengen Abraum, der auf Halden gelagert werden muss. Für den gesamten Prozess werden Prinzip-bedingt, wie bei jedem normalen anderen bergmännischen Abbau, sehr viel Ressourcen verbraucht und ist sehr teuer.

Ceritech geht einen völlig anderen Weg und entwickelt eine  clevere Mitgewinnung Seltener Erden aus bisher ungenutzten und konstanten Stoffströmen die bislang nicht genutzt werden. Eine zuverlässige Quelle sind Gipse, wie sie bei der Herstellung von Düngemitteln anfallen. Mit dem durch Ceritech erarbeiteten Know-How ist man in der Lage, die Seltenen Erden daraus umweltfreundlich zu extrahieren – ganz ohne eigenen Bergbau.

Ist das Smart Rare Earth Verfahren wirtschaftlich?

Ceritech arbeitet an einer Seltenerdenproduktion, ohne eigens eine Mine dafür errichten zu müssen. Das ist gut für die Umwelt. Das ist aber auch gut für die Wirtschaftlichkeit des gesamten Projekts. Explorations- und Bergbaukosten machen einen erheblichen Teil der Kosten klassischer Rohstoffprojekte aus. Darauf kann im Fall von Ceritech fast völlig verzichtet werden – mit den entsprechenden Kostenvorteilen. Und was passiert mit dem Gips, nachdem die Seltenen Erden gewonnen wurden? Der Gips wird weiterhin an die Landwirtschaft geliefert – nur ohne die Seltenen Erden, die für diesen Zweck ohnehin nicht von Bedeutung sind.

Hier erfahren Sie mehr zur Ceritech AG